Reachable Areas sind Bereiche einer Benutzeroberfläche, die sich auf einem Touchscreen bequem und ohne Umgreifen erreichen lassen. Der Begriff wird vor allem im Mobile- und UX-Design verwendet. Welche Zone gut erreichbar ist, hängt jedoch von Bildschirmgröße, Hand, Griffhaltung und Nutzungskontext ab; eine universell feste Daumenkarte gibt es daher nicht. Für barrierefreies Webdesign sollte die gut erreichbare Platzierung stets mit ausreichend großen Touch-Zielen und alternativen Eingabemethoden kombiniert werden.
Platzierung von Elementen
Gestaltungsprinzipien
Besondere Hinweise
Wichtige Faktoren:
Entwürfe sollten auf realen Geräten und nicht nur in einer Desktop-Vorschau geprüft werden. Nutzertests mit unterschiedlichen Händen, Geräten und Griffhaltungen zeigen, welche Aktionen schwer erreichbar sind. Heatmaps können Hinweise liefern, ersetzen aber keine Beobachtung konkreter Aufgaben. Besonders wichtig sind Szenarien im Gehen, mit nur einer freien Hand oder bei eingeschränkter Motorik.
Reachable Areas sind ein Gestaltungsprinzip, kein normiertes Raster. Eine Position, die für Rechtshänder bequem ist, kann für Linkshänder ungünstig sein; Tablets werden wiederum anders gehalten als Smartphones. Gute Interfaces kombinieren erreichbare Platzierung mit Alternativen, Anpassungsfähigkeit und barrierefreien Interaktionswegen.
Wir beraten Sie gerne und finden die perfekte Lösung für Sie. Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren!
