Domain-Driven Design (DDD) ist ein Ansatz zur Entwicklung komplexer Softwaresysteme, bei dem die fachliche Domäne im Mittelpunkt steht. Softwarestruktur und Fachsprache sollen die realen Geschäftsregeln und Prozesse möglichst präzise abbilden.
DDD ist weder ein einzelnes Entwurfsmuster noch eine fertige Softwarearchitektur. Es umfasst strategische und taktische Methoden, mit denen Fachbereiche und Entwicklungsteams ein gemeinsames Modell erarbeiten und weiterentwickeln.
DDD eignet sich besonders für Systeme mit umfangreichen Geschäftsregeln, mehreren Fachbereichen und Begriffen, deren Bedeutung vom Kontext abhängt. Der Ansatz kann helfen, Zuständigkeiten zu klären und komplexe Software langfristig weiterzuentwickeln.
Für kleine Anwendungen mit einfachen Datenoperationen kann der zusätzliche Modellierungsaufwand unverhältnismäßig sein. DDD sollte daher nicht automatisch auf jedes Projekt angewendet werden.
Nein. Bounded Contexts können sinnvolle Grenzen für Microservices liefern, DDD lässt sich aber ebenso in einem modularen Monolithen einsetzen. Umgekehrt ist nicht jeder Microservice automatisch nach DDD gestaltet. Entscheidend ist die fachlich begründete Abgrenzung, nicht die Anzahl der deploybaren Dienste.
Wir beraten Sie gerne und finden die perfekte Lösung für Sie. Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren!
